Montag, 31. Mai 2010

Brautpaare bei Höner's Köpi

Vor ein paar Wochen habe ich das 1. Brautpaar dieser Saison in unserem Laden vorgestellt und heute kamen freudestrahlend diese Beiden bei uns ins Köpi:

Nina und Matthias aus Büsum
Wir sagen: "Herzlichen Glückwunsch ihr Beiden und alles Gute vom gesamten Köpi-Team!"
Wir freuen uns mit ihrer kleinen Tochter Nele Marie, die erst vor ein paar Wochen geboren wurde.

"C 3 D", was ist das?

(Quelle: Dithmarscher Landeszeitung vom 31.5.10)
 Es sieht ja ein bisschen futuristisch aus, dieses Ding, das da aus dem Wasser "springt" oder wie ein kleiner Computerwal, es handelt sich aber um ein sog. "C 3 D". Das ist ein Gerät, um den Meeresboden zu untersuchen. Auf der ganzen Welt gibt es nur 5 Exemplare und eins gehört der Universität Kiel, die es jetzt an das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) ausgeliehen hat. Mit Hilfe des "C 3 D" kann die Form des Meeresbodens bestimmt werden, man kann in den Boden hineingucken und ein Fächerecholot liefert flächendeckende Tiefeninformationen. Am Ende sollen Prognosen erstellt werden, wie sich der Meeresboden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten verändern wird.
Das "C 3 D" ist ein 250000,-- Euro teures, U-Boot-ähnliches Gerät, das in ca. drei Meter Tiefe hinter dem FTZ-eigenen Kutter "Südfall" hergezogen wird. Nun hoffen die Wissenschaftler auf gutes Wetter, damit die Aktion zügig durchgezogen werden kann, wobei eigentlich nur Sturm und hohe Wellen stören würden, da sie "ordentlich Krach und damit viele Störgeräusche verursachen".
Tja, da sind wir etwas anspruchsvoller, wir hoffen zusätzlich noch auf Sonnenschein und warme Temperaturen, damit man endlich merkt, dass wir bald Sommer haben. Aber wenn man die letzte Seite in der Dithmarscher Landeszeitung heute aufschlägt, sieht man, dass am Dienstag die Sonne von einem makellosen Himmel scheinen soll und das ist doch schon mal ein Lichtblick in Richtung Sommer!
Auf dem Foto oben sieht man übrigens den Geologen Dr. Klaus Ricklefs (links) und den Techniker Jens Pauksztat, die "C 3 D" zu Wasser lassen.    

Samstag, 29. Mai 2010

Büsum von ganz oben

Gestern hatte ich das unglaubliche Glück, einmal Büsum von ganz oben sehen zu können. Aber nicht aus einem Flugzeug, dass ist ja vergleichsweise relativ einfach. Nein, ich war ganz oben auf dem Hochhaus. Jeder Büsumer und jeder Büsumurlauber kennt es, man sieht es immer, aber hinein kommt man nicht. Es sei denn, man kennt jemanden, der darin wohnt. Und an dieser Stelle möchte ich mich bei den Eheleuten Thiele bedanken, die mich eingeladen haben, Büsum von ganz oben zu genießen. Schade, dass es gestern ein bisschen diesig war, sonst hätte man einen noch schöneren Ausblick gehabt. Aber ich finde, die Bilder sind trotzdem sehr schön geworden:
 wunderschöner Blick über den Sandstrand
gelbe Rapsfelder strahlen im Hintergrund
Blick über das alte Kurviertel
Mama und Papa, habt ihr euer Haus entdeckt?
der Strand ersteckt sich bis zur Mole; im Hintergrund sieht man den Stöfen-Silo
die beiden kleinen Hochhäuser wirken von hier oben wirklich klein
wenn es jetzt endlich wärmer wird, kann man wieder jede Menge Surfer und Kiter beobachten, die über das Wasser sausen

Und jetzt noch ein Hinweis: vor einigen Wochen ging durch die Presse, dass es gefährlich sei, im Watt spazieren zu gehen, da man in Schlicklöchern versinken könne.
Jetzt gibt es aber endlich Entwarnung. Herr Spreu, der vielen bestimmt bekannt ist durch seine Wattführungen, die er regelmäßig anbietet, hat das Watt überprüft. Er ist der Meinung, dass "unser Watt fast überall fest und sicher ist". Neue Priele hätten sich gefestigt und zum Teil verkleinert. So steht einer wunderbaren Wattwanderung also nichts mehr im Wege. 
Wenn ihr also bisher noch unsicher wart, ob ihr diesen Sommer euren Urlaub in Büsum verbringen sollt, kann ich nur sagen: zögert nicht und kommt zu uns, es wird bestimmt ein herrlicher Sommer!
Und vielleicht sehen wir uns dann ja auch bald bei uns, bei "HÖNERS KÖPI" 

Montag, 24. Mai 2010

Kutter versunken


In der Nacht zu Pfingstmontag wurde die Büsumer Feuerwehr um 3.30h alamiert, der Kutter "Lütten Steffi" war im Hafenbecken II gesunken. Mehr als 2 Stunden dauerte die Rettungsaktion, die mit Hilfe eines Krans der Bootswerft Marscheider durchgeführt wurde. Außerdem war noch der Seenotretter "Hans Harnack" und das Tochterboot "Emmi" an der Bergungsaktion beteiligt. Personen wurden Gott sei Dank nicht verletzt, aber es entstand ein Schaden von ca. 10000,-- Euro.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Vorfreude auf Pfingsten



Die Pfingsttage stehen vor der Tür und wir sind hoffentlich bestens vorbereitet, dass es ein schönes Fest bei uns im Laden wird und alle Gäste es genießen können. 
Vorab jetzt mal wieder ein paar Fotos von Gästen, die heute bei uns waren. 
Vielleicht kriegt dann ja der eine oder andere Lust, kurzentschlossen am langen Wochenende einen Besuch bei uns im Köpi zu unternehmen. Wir heißen jedenfalls jetzt schon alle Gäste herzlich willkommen und denen, die nach Hause fahren müssen, sagen wir:" Kommt gut heim und kommt bald mal wieder!"  
Übrigens haben wir heute Sonnenschein bei einem strahlend blauen Himmel gehabt und die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen sogar noch ansteigen. Das verspricht ein schönes Pfingsten zu werden!  






Kite-Surf Trophy 2010 in Büsum

Ich weiß, ich hab mich lange nicht bei euch gemeldet.
Das liegt zum einen daran, dass nicht viel passiert ist in Büsum, was man natürlich sowohl positiv als auch negativ beurteilen kann, und zum anderen, dass ich viel im Laden bin und nicht zum Schreiben komme. Und dass ich letztes Wochenende viel im Laden war, war auch der Grund dafür, dass ich nicht zum Sandstrand konnte, um beim Kitesurfen zuzuschauen.
Es gibt aber ein Video bei "you tube", das ihr euch mal anschauen könnt, um einen Eindruck zu bekommen, was am Himmelfahrtswochenende bei uns am Strand los war.

Sonntag, 9. Mai 2010

Helgoland

Von Freitag auf Samstag waren Michael und ich mit Freunden auf Helgoland und da hab ich natürlich meinen Fotoapparat mitgenommen, um euch ein paar Bilder von der Insel zu zeigen.
Die "Funny Girl" hat uns in ca. 2 1/4 Std. zu der am weitesten vom Festland entfernten deutschen Insel gebracht
und bei ungefähr 7 Windstärken waren die Wellen ziemlich hoch



und die Freude war groß als Helgoland vor uns auftauchte

Schöner ist so eine Überfahrt natürlich schon, wenn die Sonne scheint und man sich auf dem Oberdeck aufhalten kann, aber wie ihr seht, war der Himmel wolkenverhangen und wir waren sehr froh, dass wir unsere Winterjacken angezogen hatten, was ich jedem empfehlen würde, der in nächster Zeit nach Helgoland fährt!


Die sog. Hummerbuden liegen direkt am Hafen und waren früher Wohn- und Werkstätten der Fischer. Heutzutage sind Imbisse, Geschäfte und Kneipen darin untergebracht.


Die Hauptinsel ist in Ober- und Unterland getrennt. Ein Fahrstuhl bringt einen von unten nach oben oder man benutzt sportlich die Treppe.
Ca. 1300 Einwohner leben auf der Insel, die zum Kreis Pinneberg gehört. 
Da sie weder zum Zollgebiet der Europäischen Union noch zum Steuergebiet gehört, kann man zollfrei vor allem Parfüm, Zigaretten und Spirituosen einkaufen.

 Die Düne liegt einen Kilometer vor der Hauptinsel und ist seit 1721 von ihr getrennt.

Sog. Börteboote bringen die Passagiere an Land. Leider ist unser Schiff bis an die Kaimauer gefahren und wir wurden nicht ausgebootet. Schade!

Die "Lange Anna" ist das Wahrzeichen von Helgoland. Es handelt sich dabei um einen 47m hohen, freistehenden Felsen, der am Nordwestende der Insel liegt.



Auf dem Weg zur "Langen Anna" kommt man am Lummenfelsen vorbei, der von tausenden von Seevögeln bevölkert wird.

Übrigens: Helgoland hat eine Fläche von 1,7 Quadratkilometer. Die Luft ist fast pollenfrei und eignet sich so perfekt für Allergiker. Die Luft erwärmt sich erst im Mai, dieses Jahr wohl leider noch später, aber bei uns ist es ja auch immer noch ziemlich kalt.
Autos und Fahrräder sind abgesehen von einigen Sonderregelungen auf der Insel verboten, dafür sind Tretroller sehr beliebt.

Wir hatten sehr viel Spaß, aber jetzt sind wir alle froh, wieder in Büsum zu sein!

Mittwoch, 5. Mai 2010

Das "alte" Markthallenschild ist weg

Wir haben lange drauf warten müssen, aber jetzt ist es endlich soweit:
das "alte" Markthallenschild, das bis gestern noch oben an unserer Halle hing und die Leuchtreklame mit unserem "Höner's Köpi"-Logo in den "alten" Farben, wurde heute morgen demontiert und durch neue Schilder ersetzt.
Trotzdem habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich den Laden aufbauen wollte und auf der Fläche, wo normalerweise unsere Tische und Stühle stehen, ein riesiger Hubwagen parkte.


 Die beiden Monteure machten mich freundlich darauf aufmerksam, dass es wohl noch einige Zeit dauern würde, bis sie ihre Arbeit beendet hätten und so fuhr ich erstmal unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Am frühen Nachmittag versuchte ich mein Glück dann aufs Neue und allmählich beendeten die Beiden dann auch ihre Arbeit und um kurz nach 15.00h konnte ich die ersten Gäste des heutigen Tages begrüßen. Das war wirklich das 1. Mal in unserer 14-jährigen Geschichte, dass wir erst so spät geöffnet haben, aber ich finde, es hat sich gelohnt. Die neuen Schilder passen genau zu unserem neuen Outfit. Aber seht selbst:




Moin aus Büsum