Dienstag, 29. März 2011

Bald gehört der Sandstrand zu Büsum

Ich hab es gar nicht gewusst und ich bin sicher, dass es vielen Leuten so geht: der Sandstrand hat gar nicht zur Gemeinde Büsum gehört. Allerdings musste jetzt im Rahmen der Umgestaltung der Eigentümer gesucht werden und es ist kein geringerer als die Bundesrepublik selber. Die hatte aber kein Interesse mehr dran und so konnte Büsum den Eingemeindungsantrag problemlos stellen. Nun steht der Verschönerung der Perlebucht also nichts mehr im Weg. So soll der Sandstrand möglichst noch vor der Deicherhöhung zu einer Familienlagune umgebaut werden und "einer von vier touristischen Erlebnisräumen  im Nordseeheilbad bilden" (Zitat DLZ vom 29.3.11)

                                                                            (Quelle:DLZ vom 29.3.11)

Montag, 28. März 2011

Die Zukunft der Kutterregatta

(Quelle: DLZ vom 28.3.11)
Wie ich bereits berichtete, ist die Zukunft der Kutterregatta bei uns in Büsum auf keinen Fall gesichert. Aber alle sind sich darüber einig, dass dieses Event auch weiterhin stattfinden soll, schließlich kommen Jahr für Jahr mehrere 1000 Besucher allein deshalb nach Büsum.
Der neue Vorsitzende des Fischereivereins Hans Böcker (auf dem Foto links) und der neue Vorsitzende des Regattavereins Volker Claussen (rechts) haben diese Aufgabe von dem ehemaligen Vorsitzenden Karl-Henry Preiß übernommen. Leicht wird es für die Beiden nicht, da es allein schon problematisch ist, von den 35 aktiven Schiffen mindestens 20 Kutter zu aktivieren, die sich an der Regatta beteiligen. Der wirtschaftliche Aspekt ist für die Fischer sehr kritisch. Außerdem gibt es keine Zuwendungen von der Gemeinde und auch die Vergnügungsmeile wurde schon verkleinert. Nun hat sich Eike Oelker, stellvertretender Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender der FWB, aber zu einem Gespräch bereiterklärt. Es liege auch im Interesse der Gemeinde, dass die buntgeschmückten Kutter wieder zu ihrer Wettfahrt starten können.
Wollen wir hoffen, dass sich das Engagement der beiden Büsumer lohnt und wir uns am 30. und 31. Juli an dem bunten Treiben im Hafen und auf hoher See erfreuen können!

Samstag, 26. März 2011

kostenlose Strandkorbnutzung

Die Sonne strahlt von einen wunderschönen blauen Himmel und rechtzeitig zur neuen Saison werden am Montag,  28.3.11 wieder die Strandkörbe auf der Plattform am Hauptstrand aufgestellt. Bis Donnerstag, 31.3.11 können sie kostenlos genutzt werden. Viel Spaß beim Sonnenbaden und die Sonnencreme nicht vergessen, denn auch im März kann man sich einen Sonnenbrand holen!

Am 1. April ist es wieder soweit....

....dann öffnet der Blanke Hans wieder seine Pforten und das ist kein Aprilscherz.
Wie ich bereits vor einiger Zeit berichtet habe, kann man dort jetzt für mindestens 2 Jahre eine Piratenausstellung besuchen. Auf 250qm wurde ein Piratenschiff aufgebaut, auf dem sich unter anderem eine Kapitänskajüte, eine Schatzkammer und eine Waffenkammer befinden. Man erfährt, was die Piraten früher gegessen haben, man kann in einer Verkleidungskiste stöbern oder an einem Steuerrad selbst Pirat spielen und zum Schluss kann man sich vom anstrengenden Seeräuberalltag in einer Hängematte ausruhen.
Aber es gibt noch mehr Veränderungen zum 5. Geburtstag des Blanken Hans: so können die Besucher mit einen elektronischen Führer durch die Ausstellung schlendern. Vor dem Blanken Hans verschönert ein Wasserlauf das Außengelände.
http://www.blanker-hans.de/
unter diesem Link findet ihr die überarbeitete Internetseite.
Das Piratenschiff ist übrigens diesen Donnerstag auf den Namen " Black Diamond"  getauft worden. Namensgeber ist ein neunjähriger Junge aus Lohe-Rickelshof, der sich mit seinem Vorschlag gegen alle anderen Bewerber, unter anderem die Leiterin des Blanken Hans' Sonja Schukat, durchsetzen konnte und das Schiff  mit einer Flasche buntem Konfetti taufen durfte.

Freitag, 25. März 2011

Unruhe im Büsumer Hafen

(Quelle: DLZ vom 23.3.11) 
Es sind ungewöhnliche Szenen, die sich in diesen Tagen in unserem Hafen abspielen. Normalerweise sieht man die Fischer auf ihren Kuttern arbeiten und alles für die nächste Fangfahrt vorzubereiten. Jetzt sind sie damit beschäftigt zu protestieren und andere Fischer davon abzuhalten, ihren Fang  in unserem Hafen zu löschen, d. h. von Bord zu bringen. Durch das Überangebot an Krabben ist der Kilopreis auf 1,60 Euro gesunken. Für die Fischer müsste aber mindestens das Doppelte, wenn nicht sogar 4,- Euro für ein Kilo bezahlt werden, damit sie wirtschaftlich arbeiten können, kostet doch ein Tag auf See an Bord ca. 1000,- Euro  für die Eigner. Um das Angebot zu reduzieren und dadurch wieder bessere Preise zu erzielen, hatte man sich darauf geeinigt, jedes 2. Wochenende im Hafen zu bleiben. Aber es gab immer wieder Fischer, die sich nicht an diese Absprache hielten. Daraufhin postierten sich mehrere Kutter an der Schleuse und versperrten so den Weg in den Hafen.
(Quelle: DLZ vom 23.3.11)
Die Fischer sind verzweifelt und hoffen nun, dass sich weitere Berufskollegen aus Niedersachsen an den Fangabsprachen beteiligen, um die Preise wieder steigen zu lassen.
Noch ist alles ruhig, aber man kann sich vorstellen, dass es unter der Oberfläche gewaltig brodelt.

Mittwoch, 16. März 2011

Ist das wirklich "Kunst"?

Ich hatte dieses zweifelhafte Vergnügen noch nicht, aber einige von euch haben den "schwimmenden" oder gar "ertrinkenden Mann" im Hafenbecken IV bestimmt schon gesehen.
2006 wurde diese lebensgroße männliche Puppe in der Nähe des Seglerhafens auf einen Sockel gesetzt. Wird der Sockel dann von der Flut überschwemmt, bekommt der Beobachter den Eindruck, dass sich ein Mensch im Wasser befindet. Es ist wohl schon häufiger passiert, dass aufgebrachte und erschrockene Spaziergänger um Hilfe riefen oder vom Seglerheim aus, die Rettungskräfte alarmieren wollten.
Es handelt sich bei der Puppe aber wie gesagt um "Kunst", die im Rahmen der "Kunstlandschaft 06" von der Kieler Künstlerin Nana Schulz errichtet wurde. Ein Hinweisschild soll die Passanten über die Situation aufklären.
Es heißt dort:" Nana K. Schulz lässt uns die Plastik im freien Spiel mit den Kräften der Natur in Form von Ebbe und Flut immer neu erleben......Halten Sie ruhig inne! Wer es tut, dem bietet Nana K. Schulz eine humorvolle Projektionsfläche an für so manche stereotype Begebenheiten..." (Text aus der DLZ vom 16.03.11 übernommen)
Übrigens hat vor Kurzem ein "Künstler" in Rendsburg für Aufregung gesorgt: er hat eine Schaufensterpuppe an einem Strick hängend an einer Brücke befestigt. Passanten sind daraufhin weinend zusammengebrochen.


Heute hab ich sogar noch einen 2. Beitrag für euch:

vor einem halben Jahr wurde die Postfiliale in der Bahnhofsstraße geschlossen ( ich hab damals darüber berichtet). Diese Entscheidung wurde nicht von jedem für gut befunden, denn gerade während der Saison war dort immer viel los genauso während der Weihnachts- und Osterzeit, wenn Pakete und Grußkarten verschickt werden sollen.
Es wurde eine kleine Zweigstelle im Sky-Markt errichtet, in der sich die Kunden seitdem drängeln müssen, da der Platz dort sehr begrenzt ist. Nun wurde aber rechtzeitig vor der Saison noch eine 2. Zweigstelle eröffnet. Ab sofort kann man seine Briefe und Pakete auch im Edeka-Markt Jensen, am Ortseingang abgeben. Dort kann man genauso wie bei Sky alle Postgeschäfte tätigen, nur leider kann man auch dort nicht über ein Postbankkonto verfügen. Um Geld abzuheben bzw. einzuzahlen, muss man auch in Zukunft nach Heide fahren.

Samstag, 12. März 2011

Büsum soll noch schöner werden....

.....und um das zu erreichen, müssen natürlich alte Bauruinen verschwinden.
Eine dieser Bauruinen steht direkt am Eingang von Büsum und ist vielen seit 2002 ein Dorn im Auge gewesen. Damals ist die Berufsschule für Töpfer, Kachelofensetzer und Schornsteinfeger aus dem Gebäude ausgezogen. Nun soll hier also neuer Wohnraum geschaffen werden und noch in diesem Monat werden die ersten Mieter dort einziehen.

 Insgesamt 14 Drei-Zimmer-Wohnungen werden hier entstehen, die mit Einbauküchen, Duschkabinen und Badewannen ausgestattet sein werden. Um das Gebäude herum wird für jede Wohnung ein Parkplatz zur Verfügung stehen. Außerdem wird ein Garten angelegt und ein Fahrradschuppen gebaut und jeder Mieter wird sich über einen Balkon bzw. eine Terrasse freuen können. 
Bisher sind erst 2 der Wohnung vermietet, aber es gibt wohl schon einige Interessenten und der Bauherr 
Dirk-Otto Riepen rechnet damit, dass bis Anfang Mai alles vergeben sein wird.

Der linke Komplex wird danach zu Wohnungen umgebaut. Es müssen nur noch die dafür erforderlichen Genehmigungen eingeholt werden und dann soll auch hier unter der gleichen Leitung neuer Wohnraum entstehen.
Beide Häuser sollen die gleiche Fassade bekommen. Es wird damit gerechnet, dass Ende 2012 alles fertig sein wird. 2,5 Millionen Euro wird das Unternehmen Domhaus dann in das Projekt gesteckt haben, das  ganze 10 Jahre leer gestanden hat und dann mit neuem Glanz einen ganz neuen ersten Eindruck von Büsum vermitteln wird.

Freitag, 11. März 2011

Ein lieber Gruß aus Büsum!

Zuerst einmal möchte ich euch sonnige Grüße aus Büsum schicken. Und mich gleichzeitig dafür entschuldigen, dass ich mich so lange nicht bei euch gemeldet habe. Dafür gibt es aber einen guten Grund und das ist diesmal nicht die Tatsache, dass bei uns in Büsum nichts passiert ist. Ganz im Gegenteil: wir hatten bei wunderschönem Wetter die Rathauserstürmung, an der wieder zahlreiche Jecken aus der Umgebung mit tollen Kostümen teilgenommen haben. Außerdem war in der DLZ zu lesen, dass der Komplex, in dem sich momentan noch die ehemalige Seehundsaufzugsstation, der Croatia-Grill ( mittlerweile auch geschlossen) und die Eis-Cortina befinden, abgerissen werden soll. Es entsteht ein neues Gebäude, das Platz für 2 Restaurants, ein Café, eine Eisdiele und mehrere Appartements schafft (ich werde noch ausführlich darüber berichten).
Ich bin am Knie operiert worden und musste einige Tage in Kiel im Krankenhaus bleiben. Ich hatte einen Kreuzbandriss und kaputten Meniskus. Leider kam nun noch ein erheblicher Knorpelschaden dazu, sodass mein Ziel, Ostern wieder arbeiten zu können, in weite Ferne gerückt ist, denn ich muss noch einmal operiert werden. Es wurden Knorpelzellen entnommen, um neuen Knorpel zu züchten, der dann wieder eingepflanzt wird und mich aber vor einem steifen Knie oder sogar vor einem künstlichen Knie bewahrt.
Nun erzähl ich euch das alles aber nicht, um von euch bemitleidet zu werden. Ich werde hier zu Hause von meiner Familie wirklich bestens umsorgt und verwöhnt und es geht mir abgesehen von ein paar Schmerzen ja auch gut. Trotzdem musste ich den Schock über eine 2. Op erstmal überwinden. Deshalb hatte ich keine Lust zum Schreiben.
Jetzt blicke ich aber schon wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft und freu mich über jeden kleinen Fortschritt, den mein Knie macht.
Ich wollte mit diesem Bericht Metty, Henning, Karin, Gesche, Schippi und alle anderen ein bißchen unterstützen, damit sie meine Krankengeschichte nicht so oft erzählen müssen.
Ich denke, zur Hauptsaison werde ich wieder ganz fit sein, dann sehen wir uns!
Übrigens werden wir dieses Wochenende endlich mal wieder geöffnet haben. Metty & Co. werden sich über euren Besuch sehr freuen!

Moin aus Büsum