Mittwoch, 10. März 2021

Moin aus Büsum

 Das Hochhaus....wer kennt es nicht?

Nur Leute, die noch nie in der Nähe von Büsum waren, denn es ist schon kurz nach dem Wöhrdener Kreisel sichtbar (wenn man aus Richtung Heide kommt). Als Kind war es für mich immer beruhigend zu wissen, dass die "lange" Fahrt von Heide nach Büsum bald zu Ende ist, wenn ich das Hochhaus gesehen habe, denn ich konnte Autofahren nicht besonders gut ab....und ich war immer froh, dass der Blitzableiter des Hochhauses all unsere Häuser "mit beschützt" hat, denn ich bin im alten Kurviertel aufgewachsen. Für mich gehört das Hochhaus zu Büsum dazu wie der Hafen, deshalb habe ich auch schon viele Fotos davon gemacht



Während der Lichterwoche wird das Hochhaus in verschiedenen Farben angestrahlt

Selbst im dichten Nebel zeigt es uns, wo unser Zuhause ist
Es war eine Frage meines Fotoquiz' im 1. Lockdown 
und ich habe auch mal Fotos, direkt aus dem Hochhaus, gemacht
                                                                    (Foto: DLZ vom 10.03.21)

Gebaut wurde das Hochhaus von 1970-1972. Ein Hamburger Bauunternehmer baute damals das 85 Meter hohe Gebäude aufgrund eines Deals mit der Gemeinde Büsum. Die wollte eigentlich ein Hotel bauen lassen, das über Tagungsräume verfügte. Der Standpunkt sollte die Fläche sein, wo jetzt das Hotel Friesenhof steht. Zuerst wurde aber das Hochhaus von dem besagten Unternehmen gebaut. Die oberste Etage sollte als Café mit einer 360Grad-Aussicht genutzt werden. Leider hatte die Gemeinde damals im Vertrag übersehen, dass sich das Bauunternehmen eine Ausstiegsklausel hatte einräumen lassen und es so nie zu dem erhofften Hotel mit Tagungsräumen gekommen ist. Der Bauunternehmer stieg aus und ein Gutachter riet der Gemeinde Büsum von dem Café ab. Insgesamt 3 Fahrstühle gibt es im Hochhaus, von dem einer in die oberste Etage führt, die heutzutage auch als Wohnung genutzt wird. Was muss es von dort oben für einen wunderschönen Blick übers Meer und über Büsum geben.....

Ich wünsche euch einen schönen Tag und
bis bald,

eure Nina

                                                          




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