Mittwoch, 10. Mai 2017

neue Bauprojekte in Büsum

Der bauliche Wandel von Büsum geht weiter und die nächsten Großprojekte sind schon geplant.

In der Bahnhofsstrasse soll ein Häuserkomplex entstehen, der auf 3 Etagen 31 Wohnungen enthalten wird. Die Eigentumswohnungen werden zwischen 70 und 150qm groß sein und seniorengerecht gebaut werden. Zu dem Haus wird es eine Tiefgarage und 31 Stellplätze geben. Baubeginn ist im September 2017 und die Fertigstellung ist für Ende nächsten Jahres geplant. 
In diesem Sommer soll das Möbelhaus abgerissen werden und so geht dann die 125 Jahre alte Geschichte zu Ende. Seit 1984 betrieb der jetzige Inhaber Herr Claus Hosek das Geschäft, das sein Urgroßvater gegründet hatte. Jetzt gibt es keinen Nachfolger mehr und so wurde das Möbelhaus und das daneben liegende Gebäude an eine Baufirma aus Tetenhusen bei Rendsburg verkauft.
So soll der neue Bau später einmal aussehen.

 Und hier in der Kirchenstrasse wird die andere Großbaustelle entstehen.
Die bereits gebaute Häuserreihe soll weitergeführt werden und außerdem wird es eine Tiefgarage geben. Von den 28 Stellplätzen sollen 16 öffentlich sein. Die Zufahrt von der Kirchenstrasse auf den bereits vorhandenen Parkplatz soll bestehen bleiben ebenso ein Fußgängerweg zwischen Kirchenstrasse und Alleestrasse. Die bestehenden Baupläne müssen deshalb angepasst werden, weil in Aussicht steht, dass die Fussgängerzone bis zum Brunnenplatz verlängert werden soll.
Es wird sich also in nächster Zeit weiter viel verändern in unserem schönen Büsum. Und was jetzt auch ganz oben steht auf der Wunschliste der Kommunalpolitiker sind bezahlbare Mietwohnungen, denn die fehlen wirklich!!!

Kommentare:

  1. Der bauliche Wandel des schönen Städtchens Büsum verändert die Stadt nicht nur zum Vorteil.
    Viele Dauergäste werden ein anderes Feriendomizil suchen.

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  2. Das befürchte ich auch. Büsum verliert seinen Charme. Ich war bereits vor 51 Jahren als Kind mit meinen Eltern und meiner Schwester in Büsum. Und dann durch die Jahre war ich immer wieder mal dort zum Urlaub machen, mit meinen eigenen Kindern. Natürlich hat sich hier und dort etwas verändert, das gehört dazu. Aber das, was jetzt passiert, das ist einfach nicht mehr schön.

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  3. Welchen Charme soll Büsum denn verlieren? Den der nicht vorhandenen Stadtplanung und Entwicklung als Ort für mehr als nur Touristen, Miet- und Pachthaie? Den Charme der gefühlt 300 Klamottenläden und 6.000.000 Rollatorrowdies?

    Aber in den Zukunfts"plänen" für Büsum steht das Wort "Charme" auch nicht - da steht "Betten, Betten, Betten", dann kommt eine Weile nichts und dann kommen "Eigentumswohnungen" und "neue Siedlungen für noch mehr Ferienwohnungen". Das hier auch bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden soll halte ich für einen frommen Wunsch. Wer hier arbeiten muss kann sich zum Wohnen auf lange Sicht nur in die Peripherie flüchten, die komplette Versyltung Büsums hat schon lange begonnen und die kommunale Regierung ist komplett in Händen der Baulobby. Daher wird es keine Änderung in der generellen Planlosigkeit der Gemeinde geben, kein schöneres Stadtbild, keine Unterkunft für das hier arbeitende Präkariat und keinen baulichen "Charme".

    Ich kann dem "Charme"-Argument nur insofern Recht geben, dass die Bewohner und "Institutionen", die Persönlichkeiten die Büsum tatsächlich einen Charme geben zunehmend be- und verdrängt werden oder einfach aussterben. Das interessiert aber keinen Investor, der sich dann einfach freut eine Stelle für den 301sten Klamottenladen, das 20ste Hotel oder das 10.000ste Ferienhaus zu haben.

    Was dabei am wenigsten zu verstehen ist - die tun alle so als ob der gegenwärtige Boom von Dauer sein kann. Der hält aber nur genau so lange bis wir mal 3 schlechte Sommer hintereinander hatten und die Leute die Angst vor dem billigen Urlaub in der Sonne am östlichen Mittelmeer vergessen oder ausreichend verdrängt haben. Das hatten wir alles schon einmal in den 70ern und da Büsum zwar versyltet werden soll aber nie Sylt werden wird, wird das dadurch steigende Preisniveau den kleinen Betrieben hier dann den Rest geben.

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